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Abgesagt!

Karnevalssession 2020/2021

ErklĂ€rung der Stadt Leverkusen, Festkomitee Leverkusener Karneval (FLK), Komitee Opladener Karneval (KOK), der Vereine KG GrĂŒn-Weiß Schlebusch e.V. und KG Hetdörper MĂ€dche un Junge vun 93 e.V.

Gemeinsam mit OberbĂŒrgermeister Uwe Richrath und Gesundheitsdezernent Alexander LĂŒnenbach haben sich Vertreter des Festkomitee Leverkusener Karneval (FLK), Komitee Opladener Karneval (KOK), der Vereine KG GrĂŒn-Weiß Schlebusch e.V. und KG Hetdörper MĂ€dche un Junge vun 93 e.V. vor kurzem im Rathaus getroffen, um ĂŒber die kommende Karnevalssession 2020/2021 zu beraten und den Umgang mit der Corona-Pandemie zu bewerten.

In einem mehrstĂŒndigen GesprĂ€ch haben sich alle Beteiligten von der Stadt Leverkusen, der Festkomitees und der o.g. Vereinsvertreter einmĂŒtig darauf geeinigt, dass in der kommenden Session aufgrund der UnwĂ€gbarkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie keine Prinzenproklamation, keine KarnevalszĂŒge, kein „Rathaussturm“, aber auch keine öffentlich organisierten (Groß-) Veranstaltungen der einzelnen Karnevalsvereine stattfinden können (vereinsinterne Feierlichkeiten sind hiervon nicht betroffen). Welche Profile in kleinerem Rahmen möglich sind, obliegt den Organisatoren in den Vereinen. Diese schwere Entscheidung haben alle karnevalistischen Verantwortlichen gemeinsam mit OberbĂŒrgermeister Uwe Richrath und Gesundheitsdezernent Alexander LĂŒnenbach getroffen, um den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung wĂ€hrend der Session aber auch insbesondere wĂ€hrend der jecken Tage zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch nicht zu gefĂ€hrden.

Frohsinn und nĂ€rrisches Treiben auf den Leverkusener Straßen in der kommenden Karnevalssession seien in der aktuellen Zeit weder vermittelbar noch verantwortungsbewusst, insbesondere, wenn man sich an die Corona-Fallzahlen nach einer Karnevalssitzung in Heinsberg zu Beginn der Pandemie erinnert, sagt Leverkusens OB Uwe Richrath.

OberbĂŒrgermeister Uwe Richrath und die anwesenden Vereinsvertreter wĂŒnschen sich, dass die zahlreichen Karnevalsgesellschaften durch die anstehenden Herausforderungen und karnevalistischen EinschrĂ€nkungen in Leverkusen noch nĂ€her zusammenkommen und die ehrenamtlichen Strukturen in den Vereinen erhalten und gestĂ€rkt werden. Auch mĂŒssen die neuen Erfordernisse bedingt durch die Pandemie als Chance gesehen werden. Die Leverkusener Karnevalsvereine stellt die Corona-Pandemie auch vor große finanzielle Belastungen, betont FLK-PrĂ€sident Thomas Lingenauber. Dies liege aber nicht am Verzicht von Veranstaltungen o.Ă€., sondern an der Tatsache, dass unter Pandemie-Bedingungen solche Formate in gewohnter Weise schlicht und einfach nicht durchfĂŒhrbar sind.