111 Jahre Rote Funken – 53 Jahre Engagement für die Kinderklinik des Klinikum Leverkusens

Veröffentlicht von Christian Thum am

Die Roten Funken Leverkusen haben am Karnevalssamstag eine Spende für die Klinik für
Kinder und Jugendliche übergeben. 11.111,11 Euro haben die Mitglieder gespendet oder
bei Unternehmen aber auch Privatpersonen gesammelt. Die Spende wird für
Anschaffungen für die drei Früh- und Neugeborenen-Stationen des Perinatalzentrums
verwendet, die nicht zur „normalen“ Ausstattung einer solchen Station gehören. So sollen
unter anderen sogenannte Flugzeugtrolleys angeschafft werden. Die Trolleys können als
Medizin-, Schrank- oder Funktionswagen eingesetzt werden, je nach Bedarf. Die schmalen
Rollwagen sind wahre Stauwunder, von der Windel bis zur Spritze kann für die Versorgung
der Neugeborenen alles an Bord untergebracht werden.
Seit mehr als fünf Jahrzehnten engagiert sich die KG 1910 e.V. Rote Funken Leverkusen
für die kleinen Patienten der Kinderklinik. Üblicherweise zieht eine Delegation der Roten
Funken mit kölschen Liedern und Kamelle von Zimmer zu Zimmer – dies war in diesem Jahr
wegen der Corona-Pandemie leider nicht möglich. Die Spendenübergabe fand aufgrund der
aktuellen Besuchs- und Abstandsregeln auf der Terrasse des Restaurants des Klinikums
statt. Alle Teilnehmer der Aktion waren mit FFP2-Maske oder medizinischem Mund-Nase￾Schutz unter der roten Funken-Maske ausgestattet.
„Wir bedanken uns bei den Roten Funken für Ihren jährlichen außergewöhnlichen Einsatz
und allen, die die diese großzügige Spende in karnevalistischer Höhe ermöglicht haben.“, so Priv.-Doz. Dr. Joachim Eichhorn, der den symbolischen Scheck als Direktor der
Kinderklinik gemeinsam mit Pflegedirektor Matthias Klimkait, Pflegedienstleitung Isabelle
Gelhausen und Stationsleitung Jennifer Kocks-Lugt entgegennahm. Den Dank nimmt Prinz
Marijo I. (Marijo Klasic) mit seinen Begleitern, Lothar Höveler, Präsident der Roten Funken,
Kinderpräsidentin Alina Thal sowie Uwe Thal, der für die Organisation des Kindertanzchors
zuständig ist, gern entgegen. „Es ist das schöne Gefühl, für die Kleinsten etwas getan zu
haben, was wirklich zählt“, so die Karnevalisten und verleihen zum Abschluss den
diesjährigen Jubiläumsorden.

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